Gemeinsame Verlautbarung der katholischen Pfarrei Altenstadt und des evangelischen Kirchenvorstandes Schongau

In den letzten Wochen gab es verschiedene Gespräche zwischen dem Kirchenvorstand der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Schongau mit Pfarrerin Julia Steller und Pfarrer Jost Herrmann und Vertretern des Altenstadter Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung mit Pfarrer Karl Klein. Dabei wurde ausgiebig über das ökumenische Miteinander in der Region und die Nutzung der Basilika gesprochen. 

Von katholischer Seite wurde betont, dass die gute und lange Tradition der ökumenischen Gastfreundschaft aufrechterhalten wird. Die katholischen Christen haben ihre evangelischen Geschwister gerne bei sich zu Gast.  Die monatliche Nutzung der Basilika für evangelische Gottesdienste stand außer Frage. Um jedoch die Mesner und Mesnerinnen der Basilika zu entlasten, bat Pfarrer Klein, an Feiertagen, an denen die evangelische Dreifaltigkeitskirche in Schongau zu klein ist (Heilig Abend und Karfreitag), im Wechsel auch andere Kirchen zu nutzen. 

Alle Seiten sahen die Verbundenheit vieler Christen mit der Basilika Altenstadt, aber auch die Schwierigkeiten und großen Arbeitsbelastungen für die Mesner und Mesnerinnen, die gerade an den Hochfesten in dieser Kirche auflaufen. 

Um beiden Anliegen gerecht zu werden, wurde vereinbart, dass die evangelische Gemeinde am Karfreitag weiterhin die Basilika nutzen darf. Am Heiligen Abend wird die Evangelische Gemeinde (neben den vier Gottesdiensten in der Dreifaltigkeitskirche) zusätzlich auf eine andere Kirche der Pfarreiengemeinschaft Altenstadt oder auf die Heilig-Geist Kirche St. Anna in Schongau ausweichen. 

Der evangelische Karfreitagsgottesdienst 2019 wird mit dem Schongauer Stadtchor, also wie gewohnt, in der Basilika um 9 Uhr stattfinden. Zusätzlich lädt die evangelische Kirchengemeinde um 15 Uhr zu einem Abendmahlsgottesdienst in die Dreifaltigkeitskirche ein. 

Das große Echo in den letzten Wochen zeigt, wie wichtig der Region eine gute Zusammenarbeit zwischen den Konfessionen ist. Die Vertreter und Vertreterinnen der Gremien und die Geistlichen betonen, dass sie die gute ökumenische Tradition fortführen, ja neu beleben wollen. 

Karl Klein, Pfarrer

Jost Herrmann, Pfarrer


"Songs in the night" einfach nur wunderbar

so wurde bereits in der Tageszeitung sehr schön davon berichtet.

 

Artikel der Schongauer Nachrichten

 

Ergänzend dazu, einige Highlights des Abends. Die leuchtenden, immer wechselnden Farben, die in der Basilika ganz großartig wirken, gingen mittendrin plötzlich alle aus und es war stockdunkel. Vorne öffnete sich ein Fächer aus ganz dünnen Lichtstrahlen – eine Laserharfe! Durch Unterbrechen der einzelnen Strahlen entstehen Töne.....faszinierend. Die Melodie von „Adiemus“ wurde auf der Laserharfe gespielt.....der Chor setzte ein....wunderschön. Eine kurze Zeit der Besinnung, um den zuvor gehörten, sehr lebensnahen Impuls von Pfarrer Klein zum Thema Dank, zu verinnerlichen. DieYoung People Band begeisterte dann erneut mit ihren erfrischenden, teils selbstgeschriebenen Liedern die zahlreichen Besucher und sangen zum Dank dem HERRN das bekannte „Kompliment“: Ich wollte DIR nur mal eben sagen, dass DU das....Größte für mich bist. Durch das fröhliche Miteinander und die vielen Eindrücke erschien die Stunde viel zu kurz. Erst nach einigen Zugaben gingen alle dankbar und erfüllt nach Hause.



Erntedankaltar in der Basilika

Auch in diesem Jahr haben Barbara Dulisch, Resi Kögl und Emma Hafenmair mit viel Arbeit und Liebe den Erntedankaltar und das Körnerbild in der Basilika gestaltet.

In diesem Jahr zeigt das Bild die Brotvermehrung, wobei die fünf Kinder, die die Gaben zu Jesus bringen, aus allen 5 Kontinenten stammen. Es erinnert uns daran, dass die Kirche eine große Familie aus allen Völkern ist und es bei uns nicht Afrikaner, Amerikaner, Asiaten, Australier und Europäer, nicht Deutsche und Ausländer gibt, sondern wir alle Schwestern und Brüder sind.



Brief des Bischofs zur Missbrauchsstudie

 

Anlässlich der Veröffentlichung der Studie, die sich mit den Fällen von Missbrauch an Kindern und Jugendlichen durch Geistliche und Mitarbeiter der Katholischen Kirche befasst, hat Bischof Konrad einen eindringlichen und bewegenden Brief an die Geistlichen und Mitarbeiter der Diözese Augsburg geschrieben.

 

Dieser Brief ist sicher auch für viele andere Interessant und kann hier gelesen werden.

Download
Brief des Bischofs zur Missbrauchsstudie
2018-09-20 Bischof Konrad zur MHG-Studie
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Nostalgietreffen der ehem. Ministranten beim Gasthof Janser

 

Vom 1. September 1980 bis 31. August 1996 war Alois Linder unser Pfarrer in
Altenstadt. Es war Anlass für uns, Hermann Reich der in der Zeit Mesner/
Ministrantenbetreuer war und Martin Hindelang der von 12.94 bis 12.99
Oberministrant war, ein „Nostalgietreffen“ mit Pfarrer Linder abzuhalten.

 

 

Dieser Einladung zum 02.06.2018 sind auch knapp 50 ehemalige Minsistranten und Ministrantinnen gefolgt und wir hatten im Gasthof Janser in Schwabniederhofen einen sehr unterhaltsamen Abend.

 

Es wurden alte Dias, Fotos und Videoaufzeichnungen gezeigt, aber auch alte Geschichten erzählt, die so mancher wohl lieber nicht neu aufgewärmt hätte...

Es war eins sehr schöner Abend und so manch ein Gesicht wurde dann erst mit dem Namen wieder in Erinnerung gerufen (sind ja doch einige Jahre vergangen seit sich einige ehemaligen Ministranten und Ministrantinnen zueletzt gesehen haben).

 

Trotz über 20 Jahre seit Hr. Pfarrer Alois Linder nicht mehr in unserer Pfarrei als Pfarrer aktiv ist, kannte er noch die meisten ehemaligen Ministranten und Ministrantinnen beim Vornamen und hatte sich Zeit genommen mit jedem ins Gespräch zu kommen.

 

Für einen Großteil war um Mitternacht Feierabend, doch einige waren so in der Nostalgie gefangen, dass sie erst in den frühen Morgenstunden dem Personal vom Gasthof Janser den Feierabend gönnten.

 

Wir wünschen allen ehemaligen Ministranten und Minsitrantinnen, Mesnern und Pfarrern eine schöne gesunde Zeit und würden uns über ein erneutes Treffen in einigen Jahren sehr freuen.

 

Besonderer Dank geht an Hr. Hermann Reich und Martin  Hindelang, die Monate im Vorfeld auf die Suche nach Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen gemacht haben, um möglichst Alle erreichen und einladen zu können.

 

VIELEN DANK


Papst Franziskus und die Bischöfe über die Liebe

 

 

Im Vergangenen Jahr hat die Familiensynode im Vatikan und nach deren Abschluss das Schreiben "Amoris laetitia“, in dem Papst Franziskus über die Liebe und die Familie schreibt, große Aufmerksamkeit gefunden. In diesem Jahr haben die deutschen Bischöfe in ihrem Schreiben „Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche" zentrale Anliegen des Papstes aufgegriffen und über die Konsequenzen für die deutsche Kirche nachgedacht. Beide Schreiben liegen als Hefte zum kostenlosen Mitnehmen in allen Kirchen und im Pfarrbüro aus. Sollten sie keines mehr vorfinden, bitte im Pfarrbüro melden, oder hier herrunterladen:

 

 

Papst Franziskus: Amoris Laetitia 

 

Schreiben der deutschen Bischöfe



Neuer Kirchenführer für Sachsenried

Die Pfarrei St. Martin in Sachsenried hat einen neuen Führer für ihre Pfarrkirche und die anderen Kirchen und Kapellen der Pfarrei. Dr. Karl Pörnbacher, der in Sachsenried lebt und eine anerkannte Koryphäe für unsere Heimat und viele ihrer Kirchen ist, hat sich bereit erklärt, den Führer zu schreiben. Sämtliche Aufnahmen des neuen Führers stammen von Erwin Reiter.

 

Das neue Werk ist eine Bereicherung, auch für Menschen, die die Kirche seit langem kennen, sowie eine ausgezeichnete Hilfe um ihre Schätze zu entdecken und die Sprache der Bilder zu verstehen, die uns vom Glauben erzählen und zu Gott führen wollen.

 

Der Führer wird am Samstag, den 24. September 2016 im Rahmen der Abendmesse in St. Martin, Sachsenried vorgestellt. Er kann an den Schriftanständen von St. Martin und der Basilika St. Michael in Altenstadt, sowie im Pfarrbüro Altenstadt erworben werden.